Marcel Manzombe
Marcel Manzombe

Marcel Manzombe im Interview

 

Zu Beginn der Saison hat Marcel Manzombe das Traineramt der ersten Mannschaft übernommen und bislang eine gute Hinrunde hingelegt.

 

Wie zufrieden sind Sie mit der Hinrunde?

Ich bin absolut zufrieden und wir haben alle Erwartungen mehr als erfüllt. Wir haben uns hinter den Topfavoriten gut positioniert und gehören zum „Best oft he Rest“. Das ist mehr als okay. Wenn wir die individuellen abstellen, dann hätten wir vielleicht drei Punkte mehr, aber ich will mich nicht beklagen. Das wir im Winter auf Platz 7 stehen, hat vorher keiner erwartet.

 

Was erwarten Sie für die Rückrunde von ihrer Mannschaft?

Wir müssen uns auf einem guten Niveau stabilisieren und ich möchte die jungen Spieler weiter entwickeln. Wenn wir die individuellen Fehler abstellen und unsere Leistungsträger ihre Formtiefs überwinden, dann haben wir noch Potential für weiter oben.

 

Wie sehen die Ziele für die Halle in Essen und in Hattingen aus?

In Essen lassen wir uns überraschen.

In Hattingen betreten wir Neuland. Dort wird Futsal gespielt und am Ende gewinnt die Mannschaft die damit besser zurecht kommt. Ich denke das wir aber in die Endrunde kommen sollten.

 

Marco Sommer steht als Co-Trainer nicht mehr zur Verfügung, dafür wird Lars Brandt sein Nachfolger. Was erwarten Sie von ihm?

Ich möchte mich erst einmal bei Marco für die Zusammenarbeit bedanken und wünsche ihm weiter alles Gute. Von Lars erwarte ich mir eine deutliche Entlastung in den Trainingseinheiten, so dass ich gezielter mit einzelnen arbeiten kann und intensivere Gespräche mit ihnen führen kann. Lars ist/war ein guter Fußballer der in der Landesliga gekickt hat und weiß wie Fußball funktioniert.


Detlef Pehlke
Detlef Pehlke

Detlef Pehlke im Interview

 

Seit drei Jahren ist Detlef Pehlke der Sportliche Leiter beim SuS Niederbonsfeld. Er sprach mit uns über die aktuelle Saison und gibt uns einen Ausblick auf die kommende Saison.

 

Im letzten Jahr wurde der SuS überraschend 4. Dieses Jahr wollten Sie wieder oben mitspielen. Warum hat es am Ende nur zum 9. Platz gereicht ?

Das hat mehrere Gründe. Zum einen sind mit Sebastian Schreiner und Martin Winterpacht beide routinierten Innenverteidiger ausgefallen. Dazu kamen die vielen Verletzten und viele unnötige Ausfälle durch Sperren. Tobias Florysiak hat in der Rückrunde nicht ein Spiel für uns machen können, wegen seiner schweren Verletzung. Spieler wie Florian Ebert, Martin Weiß oder Dennis Mackowski haben, in dieser Saison, nie zu ihrer Leistung gefunden. Außerdem haben wir in 34 Spielen immer eine andere Startformation gehabt. Das alles trägt dann dazu bei, dass eine Saison nicht so erfolgreich ist wie eigentlich erwartet.

 

Die Hinrunde verlief noch ganz ordentlich mit dem 5. Tabellenplatz. In der Rückrunde kam dann der Absturz. Was war in der Hinrunde besser ?

In der Hinrunde hatte man noch den Eindruck, dass jeder alles gegeben hat. Dazu kam ja auch ein Lauf von mehreren Siegen hintereinander. Die unglückliche Niederlage gegen ESG hat dann einen Bruch innerhalb der jungen Mannschaft verursacht. Dazu kam die dumme Rote Karte von Andy Wehmöller gegen Mintard, wo wir besser waren aber verloren haben. Aus dieser Negativspirale haben wir uns nicht mehr richtig befreien können.

 

Ohne Andy Wehmöller im Tor, hat der SuS ganze 9 mal verloren, von immerhin 11 Spielen. Es aber nur an einer Person fest zu machen, wäre zu einfach. Wieso hat die Mannschaft nicht die richtige Einstellung gefunden ? Oder lag es daran, dass der Trainer und zwei Spieler ihren Abschied bekannt gegeben haben ?

Der Abschied vom Trainer und von Florian Ebert und Dennis Mackowski ist erst seit kurzem bekannt, war aber nicht förderlich für die junge Mannschaft. Ein wichtiger Aspekt ist aber trotzdem der Ausfall unseres Stammtorhüters, obwohl Jens Matthies ihn wirklich hervorragend vertreten und immer seine Leistung gebracht hat. Aber durch sein Alter und seine Erfahrung hat uns Andy hinten Sicherheit gegeben. Dazu geht er ja auch als Typ voran. Das hat Andre Janura versucht so gut es geht zu kompensieren und sich richtig gesteigert. Er hat die Führung der Mannschaft übernommen seit er auf der „10“ spielt und uns stärker gemacht. Wie er mit den jungen Spielern umgeht und sie führt ist vorbildlich. Andre wird uns in der neuen Saison noch viel Spaß machen, hoffentlich explodiert er dann richtig. Aber auch Jan Manske möchte ich noch erwähnen. Jan hat eine super Entwicklung gemacht und ist auf der linken Seite nicht mehr wegzudenken. Er spielt da einen ganz souveränen Part. Aber zurück zur Frage.

Es kamen halt viele Faktoren zusammen, die diesen Negativtrend von sieglosen Spielen beeinflusst haben. Unsere Abwehr ist zusammen keine 80 Jahre alt, da passieren eben noch unnötige Fehler. Das wird im nächsten Jahr bestimmt besser.

 

Im Juli 2014 beginnen die Hattinger Stadtmeisterschaften. Was kann der SuS mit dem dann neuen Kader erreichen ?

Die Stadtmeisterschaft als Ziel auszugeben ist vermessen, dafür sind Niederwenigern und Hedefspor einfach zu stark. Die beiden werden das wieder unter sich ausmachen. Aber das Halbfinale wollen wir erreichen. Alles danach ist dann Zugabe und wäre ein großer Erfolg.

 

Im letzten Jahr wurde Platz 1-3 ausgegeben. Wie sieht das Ziel für die Saison 2014/15

aus ? Und was erwarten Sie vom neuen Trainer Marcel Manzombe ?

Wir werden kein Ziel ausgeben, damit sich die Mannschaft druckfrei weiter entwickeln kann. Zwei Spieler verlassen uns, aber wir arbeiten noch an Verstärkungen und lassen uns dann überraschen was passiert. Die Klasse ist auf jedenfalls stärker als in diesem Jahr, aber wir wollen einen guten Start hinlegen und uns das nötige Selbstvertrauen dadurch holen.

Von Marcel erwarten wir uns, dass er die Mannschaft Top vorbereitet und die Jungs richtig fit sind. Wir haben oft in der Schlussphase Gegentore kassiert, weil wir nicht 100%ig fit waren. Außerdem wird Marcel viel auf die Kameradschaft setzten. Wenn man sich die Entwicklung von Andre Janura und Jan Manske anschaut, dann hoffen wir natürlich, dass die A-Jugendlichen, die im Sommer dazu stoßen, eine ähnliche Entwicklung nehmen und sich Selbstvertrauen bei der 1. Mannschaft holen. Von Timo Kemper haben wir bereits einen ersten super Eindruck bekommen. Wenn wir dann noch von Verletzungen verschont und die unnötigen Karten ausbleiben, dann können wir was erreichen. Wir müssen einfach wieder mehr auf die Bonsfelder Tugenden setzen. Über die Kameradschaft zum Erfolg.

Ich möchte mich noch im Namen des ganzen Vorstandes bei allen Zuschauern und Unterstützern bedanken, für den Support über die ganze Saison hinweg. Wie unsere Mannschaften Woche für Woche unterstützt werden ist großartig, Vielen Dank dafür und allen eine angenehme Sommerpause. 


Christian Czajka
Christian Czajka

Christian Czajka im Interview

 

Im Sommer verlässt der Trainer den SuS Niederbonsfeld nach drei Jahren Tätigkeit. Christian hat uns einen Ausblick auf die Rückrunde gegeben und die Hinserie nochmal Revue passieren lassen.

 

Der SuS liegt hinter den Erwartungen zurück, woran hat das gelegen???

Wir waren in einigen Spielen zu unkonzentriert. Wir haben gegen Yurdum Spor drei Mal und gegen ESG sogar vier Mal geführt, aber trotzdem verloren. Auch Mintard gegen Mintard waren wir besser und standen am Ende mit leeren Händen da. Lediglich gegen Kray 04 waren wir unterlegen. Das ist nicht gerade förderlich für die Motivation.

 

Wenn man sich die einzelnen Mannschaftsteile einmal betrachtet, haperte es da beim SuS???

Wir haben mit Andy Wehmöller nur einen Torhüter, der zwar zu den besten der Liga gehört und auch schon viel höher gespielt hat, aber es fehlt da am Konkurrenzkampf. In der Abwehr ist uns mit Martin Winterpacht eine große Stütze weg gebrochen, so dass wir eine sehr junge Abwehr haben. Tim Brünning, Nico Kerkemeier, Hartmut Brand und dazu noch Jan Manske, der gerade erst aus der A-Jugend gekommen ist und sich super entwickelt hat. Alle sind unter 23 Jahre. Im Mittelfeld hatten wir große Verletzungssorgen, so dass uns das immer wieder aus dem Rhythmus gebracht hat. Tobias Florysiak, Axel Schneider und Dennis Mackowski sind häufiger ausgefallen. Dafür haben wir aber auch mit Andre Janura einen sehr guten Spielmacher in den eigenen Reihen, der sich in der Liga etabliert hat. Aber wir konnten uns nie richtig einspielen. Im Sturm haben wir dagegen keine Probleme. Mit Martin Weiß, Florian Ebert und Rene Bien sind wir bestens aufgestellt. Die können an einem guten Tag ein Spiel alleine entscheiden.

 

Wie sind die Aussichten für die Rückrunde???

Wir haben in der Vorbereitung gute Ergebnisse erzielt und A- und Bezirksligisten geschlagen. Die Generalprobe gegen Steele ging zwar verloren, aber da hatten wir auch nur acht gesunde Spieler zur Verfügung. Unser Ziel heißt ganz klar Platz 4 oder 66 Punkte. Das ist zwar schwierig, aber wir können dieses Ziel erreichen. Dafür müssen wir aber eine bessere Rück- als Hinrunde spielen.

 

Sie verlassen am Ende der Saison den SuS. Wie ist es dazu gekommen???

Wir haben am Enden keinen gemeinsamen Nenner gefunden, dass passiert halt im Fußball. Ich gehe mit den Verantwortlichen in Freundschaft auseinander, dass war uns wichtig. Meinem Nachfolger wünsche ich alles Gute, aber jetzt gilt es erstmal volle Konzentration auf die Restserie.

 


Marco Sommer
Marco Sommer

Marco Sommer im Interview

 

Der Co-Trainer des SuS Niederbonsfeld blickt auf die vergangenen Spiele und gibt uns einen Ausblick für die Zukunft.

 

Zu letzt gab es zwei Niederlagen gegen direkte Konkurrenten. Woran hat das gelegen, immerhin war der SuS in beiden Spielen ( Yurdum Spor und Mintard ) besser ?

Es liegt hauptsächlich an der Rückwärtsbewegung, die in den letzten Spielen gar nicht vorhanden war. Zu dem waren wir einfach zu weit weg von unseren Gegenspielern. Wir hatten zu viele Ballverluste und so gut wie gar keinen richtigen Spielaufbau. Allerdings erarbeiten wir uns trotzdem genügend Torchancen.

 

Wenn man sich das Torverhältnis anschaut ( 29:20 ), dann hat der SuS in 9 Spielen 20 Gegentore kassiert. Das macht einen Schnitt von 2,2 Gegentoren pro Spiel. Ist die Defensive einfach zu schwach ?

Es liegt nicht an der Defensive, sondern am Defensivverhalten der Spieler.

Im Vergleich zur Vorbereitung, läuft es hier noch nicht richtig rund. Zu mal wir alleine 9 Gegentore gegen Yurdum Spor und ESG kassiert haben, wenn wir da besser stehen, gewinnen wir die Spiele. So ist es natürlich schwierig.

 

Auch im Mittelfeld klaffen immer wieder große Löcher und die Spieler können diese nicht stopfen. Wie will das Trainerteam dieses Problem in Zukunft lösen?

Wir arbeiten schon an der Lösung. Durch hartes Training und eine bessere Defensivarbeit lässt es sich beheben.

 

Man muss der Mannschaft natürlich zu Gute halten, dass es immer wieder verletzte gibt und Martin Winterpacht nicht mehr zur Verfügung steht. Aber macht man es sich nicht zu einfach, wenn man das als Problem anführt ?

Man muss auch mal bedenken, wer alles fehlt. Das ist ja nicht nur „Udo“, sondern auch Tim Brünning und auch Oliver Machon, sind momentan verletzt.

Wenn man genau hinschaut, dann sieht man, dass wir jede Woche mit einer anderen Defensive spielen.

 

Vorne läuft es ja eigentlich ganz gut. Immerhin erzielt ihre Mannschaft 3,2 Tore pro Spiel. Trotzdem werden in den entscheidenden Spielen, beste Möglichkeit ausgelassen und hinten massive Stellungsfehler produziert. Nervt das nicht auf Dauer, wenn man immer wieder am eigenen Unvermögen scheitert ?

Was soll ich denn dazu sagen. Das ist doch selbstverständlich, dass es frustrierend ist, wenn man gegen alle mithalten kann und trotzdem verliert. Selbst gegen Mintard waren wir klar überlegen, haben aber das Tor nicht getroffen und hinten in den entscheidenden Momenten gepennt. Aber durch hartes Training werden wir das wieder wett machen. Die Saison ist noch lang.

 

Was dürfen die Zuschauer gegen Werden/Heidhausen II erwarten ?

Momentan ist es ja immer ein Spektakel mit vielen Toren bei uns, aber ein dreckiges 1:0 würde mir auch reichen. Natürlich wollen wir gewinnen. Aber ich möchte mich an dieser Stelle, im Namen der ganzen Mannschaft, bei den vielen Zuschauern bedanken, die uns jede Woche unterstützen.

 


Oliver Machon
Oliver Machon

Oliver Machon im Interview

 

 

Vor der Saison kam Oliver Machon von BG Überruhr. Der Verteidiger soll dem SuS in der Abwehr weiter helfen und für die nötige Stabilität sorgen.

 

Sie sind mit Tobias Florysiak zum SuS Niederbonsfeld gewechselt. Was war am Ende der entscheidende Punkt, um sich dem SuS anzuschließen?

Es gab nicht nur einen entscheidenden Punkt, sondern mehrere. Dazu gehören die sehr positiven Gespräche mit den Trainern und Verantwortlichen, die super Truppe, der Platz und das gesamte Umfeld. Diese Eindrücke hatte ich auch schon in den Spielen gegen die Bonsfelder.

 

Sie haben nun die Vorbereitung und das zweite Meisterschaftsspiel hinter sich. Fühlen Sie sich von den Jungs gut aufgenommen?

Dafür, dass ich bis auf zwei Spieler vorher niemanden kannte, fühle ich mich mehr als gut aufgenommen! In der Vorbereitung haben wir viel Zeit miteinander verbracht, manchmal sogar sechsmal wöchentlich. Und man kommt immer mit Freude zu den Einheiten.

 

Am Sonntag wurde der SV Preußen Eiberg mit 6:1 geschlagen. Sind Sie zufrieden mit dem Spiel und der eigenen Leistung?

Wir wollten uns im Gegensatz zum Spiel gegen Isinger steigern und das ist uns gelungen. Das Gegentor ist besonders ärgerlich, da der Spieler meiner Meinung nach im Abseits stand. Aber wir haben über weite Strecken guten Fußball gezeigt.

 

Sie haben am Sonntag ihr erstes Meisterschaftstor erzielt. Haben Sie sich schon bei den Jungs bedankt?

Ich bin froh, dass ich im ersten Spiel von Anfang an direkt getroffen habe. Ich hab den Jungs fürs Tor noch keine Kiste spendiert, aber das kommt noch.

 

Im letzten Jahr sind Sie mit Blau Gelb Überruhr abgestiegen. Was glauben Sie, ist mit dieser Mannschaft beim SuS Niederbonsfeld möglich?

Die Saison ist gerade mal zwei Spieltage alt und möglich ist immer alles. Es müssen aber auch viele Faktoren passen. Keine Verletzungen, Sperren, eine gute Siegesserie und auch etwas Glück. Nach der positiven Vorbereitung bin ich guter Dinge, dass wir eine bessere Rolle spielen werden als im letzten Jahr. Der super Kader und ein kompetentes Trainerteam ist auf jedenfalls dafür vorhanden, wir müssen es nur umsetzten. Ich freue mich auf die Saison!


Tobias Florysiak
Tobias Florysiak

Tobias Florysiak im Interview

 

Vor der Saison spielte Tobias Florysiak noch für BG Überruhr und stieg mit dem Überruhr in die Kreisliga B ab. Allerdings ist er kein Unbekannter, da er bereits früher für den SuS Niederbonsfeld seine Schuhe schnürte.

 

Sie sind wieder zurück nach Niederbonsfeld gewechselt, was hat Sie dazu bewogen sich wieder dem SuS an zu schließen?

Als Pelle (Detlef Pehlke) mich anrief, hab ich gar nicht lange überlegt, sondern direkt zugesagt. In den letzten beiden Jahren bei BG Überruhr, ist der Spaß am Fußball ganz schön auf der Strecke geblieben. Ich bin überzeugt davon, dass ich hier mit dem super Umfeld, dem super Platz, der geilen Mannschaft und dem kompetenten Trainerteam, ganz schnell wieder Spaß am Fußball haben werde.

 

Die Mannschaft hat in der Vorbereitung einen guten Eindruck hinterlassen. Fühlen Sie sich gut aufgenommen?

Die Mannschaft ist Klasse und hat mich sehr gut aufgenommen. Den ein oder anderen kenne ich ja noch ganz gut. Man wird hier schnell integriert und ich fühle mich richtig wohl.

 

Die Bilanz der Vorbereitungsspiele kann sich sehen lassen. Wie zufrieden sind Sie mit den Spielen, gerade auch gegen die Landesligisten?

Natürlich bin ich mit den Ergebnissen zufrieden. Wir haben es Niederwenigern und Rellinghausen sehr schwer gemacht und gegen Hedefspor ein Elfmeterschießen erzwungen. Das kann sich schon sehen lassen. Wir sind auch bei vielen Spielen ohne Gegentor geblieben. Aber am Ende ist es halt nur die Vorbereitung, wir müssen das ganze auch in der Meisterschaft abrufen, um eine gute Saison zu spielen.

 

Es steht wieder eine lange Saison bevor. Was ist mit dieser Mannschaft in der Kreisliga A möglich?

Alles ist möglich. Der Kader ist gut und groß genug um eine sehr erfolgreiche Saison zu spielen. Ich persönlich will um den Aufstieg mitspielen, es gibt nichts Geileres als die Insel als Aufsteiger zu rocken! Ob das möglich ist, wird man sehen.


Rene Bien
Rene Bien

Rene Bien im Interview

 

Bereits im letzten Jahr half er dem SuS mit seinen Toren den Abstieg zu verhindern. In dieser Saison hat er zwar spät zu seiner Form gefunden, aber mit seinen Toren hat er dafür gesorgt, dass der SuS 4. wurde.

 

Im letzten Jahr mussten Sie mit dem Abstiegsdruck leben. Diesmal war die Saison druckfrei. Haben Sie das so erwartet?

Wir haben natürlich alle gehofft, dass diese Saison etwas entspannter wird. Wenn man gegen den Abstieg spielt ist der Druck enorm groß, weil man jedes Spiel gewinnen muss. Deswegen bin ich auch froh, dass wir so eine tolle Saison gespielt haben.

 

Sie wurden häufiger kritisiert. Hat Sie das genervt oder hat es Ihnen geholfen sich weiter zu entwickeln?

Das kommt immer darauf an, wie man es mir sagt. Natürlich hat es auch zwischendurch genervt, aber es hat mir geholfen mich weiter zu entwickeln und deswegen war es auch teilweise angebracht und notwendig. Wie man es mir in manchen Situationen gesagt hat, das war nicht okay. Da sollte sich so mancher Mitspieler einfach selbst mal hinterfragen.

 

Sie bleiben ein weiteres Jahr beim SuS Niederbonsfeld. Was erwarten Sie für die nächste Saison?

Mit den Neuzugängen glaube ich, dass wir wieder oben mitspielen können, aber wir müssen definitiv an unserer Konstanz arbeiten. Wenn die „Neuen“ direkt einschlagen und wir unsere Leistung konstant auf dem Platz zeigen dann geht was. Ansonsten werden wir uns irgendwo im Mittelfeld wieder finden.

 

Am 11.07.2013 starten die Hattinger Stadtmeisterschaften. Was können wir da vom SuS erwarten?

Wir werden auf jedenfalls die Vorrunde überstehen, dass ist einfach ein Muss. Mit dem neuen Kader haben wir eine gute Chance auch weiter zu kommen. Wenn wir das Halbfinale erreichen, dann wäre das schon eine schöne Sache.


Detlef Pehlke
Detlef Pehlke

Detlef Pehlke im Interview

 

Seit zwei Jahren ist Detlef Pehlke der Sportliche Leiter bei SuS Niederbonsfeld. Er sprach mit uns über diese beiden Jahre und gibt uns einen Ausblick auf die kommende Saison.

 

Im letzten Jahr musste der SuS bis zum Ende zittern. Wie sehr hat das an Ihren Nerven gezehrt?

Das war schon ganz schön nervenaufreibend und es ist nicht spurlos an mir vorbei gegangen. Früher war ich blond, jetzt bin ich aluminiumblond.

 

In diesem Jahr läuft alles anders, auch wenn es immer mal wieder Aufreger gab. Wie zufrieden sind Sie mit dieser Saison, in der der SuS 4. wurde?

Wir haben in der letzten Saison, am letzten Spieltag den Klassenerhalt geschafft und jetzt sind wir vierter geworden. Chapeau, das war eine tolle Leistung von allen. Wir haben eine gute Saison gespielt und ich bin rundum glücklich.

 

Wie wichtig waren Leistungsträger wie z.B. Martin Weiß, Dominic Steinbach oder Andy Wehmöller?

Das war sehr wichtig. Die Jungs haben die Mannschaft geführt und ihr ein Gesicht gegeben. Außerdem haben sie unseren jungen Leuten halt gegeben und ihnen in ihrer Entwicklung geholfen. Ohne die Neuzugänge wären wir nicht so erfolgreich gewesen.

 

Auch die „alten“ Spieler haben sich in dieser Serie großartig entwickelt, was auch am veränderten Trainerteam lag. Wie wichtig ist das Trainerteam Christian Czajka, Marco Sommer und Jens Formella?

Das Trainerteam ist das A und O. Die Trainer sind genauso wichtig wie die Mannschaft und unser Trainerteam hat richtig gute Arbeit geleistet und alle Spieler sehr gut weiter entwickelt. Das war sicherlich der wichtigste Faktor.

 

Wenn Sie zurückblicken, so hat der Verein an Christian Czajka festgehalten, obwohl man vor gut einem Jahr fast abgestiegen wäre. Wurden damals die richtigen Entscheidungen getroffen, wenn man das heutige Ergebnis sieht?

Auf jeden Fall. Wir haben damals Ruhe bewahrt und gewusst dass er gute Arbeit leistet. Für den SuS Niederbonsfeld ist das ganze Trainerteam Christian Czajka, Marco Sommer und Jens Formella ein Glücksfall. Sie besitzen hohes Fachwissen und sind perfekt integriert. Das ist wie sechs Richtige im Lotto.

 

Hatten Sie in diesem Jahr bereits mit einer solchen Entwicklung gerechnet?

Wir haben uns gut verstärkt und auf einen einstelligen Tabellenplatz gehofft. Das es nun Platz 4 wurde, damit haben wir nicht gerechnet. Aber uns war klar, dass wir eine gute Mannschaft beisammen haben, die einen guten Tabellenplatz erreichen konnte.

 

Am 11.07.2013 beginnen die Hattinger Stadtmeisterschaften. Was kann der SuS mit dem dann neuen Kader erreichen?

Wir wollen uns so gut wie möglich präsentieren. Wie haben uns punktuell nochmals verstärkt und vielleicht gelingt uns die ein oder andere Überraschung. Die Favoritenrolle gehört auf jeden Fall anderen Mannschaften. Vielleicht schaffen wir es ja ins Halbfinale.

 

Der Kader wurde nochmals verstärkt und mit Andre Janura hat bereits ein Neuzugang in den letzten Spielen eingreifen dürfen. Was ist mit dem neuen Kader in der Saison 2013/2014 möglich?

Wir hatten in der letzten Saison schon einen sehr guten Kader und mit den fünf Neuzugängen haben wir uns nochmals auf wichtigen Positionen verstärkt. Ich denke wenn wir von Verletzungen verschont werden und wir etwas Glück haben, dann können wir uns noch um einige Tabellenplätze verbessern. Am liebsten wäre mir natürlich um drei Plätze.


Martin Weiß
Martin Weiß

Martin Weiß im Interview

 

Vor der Saison kehrte Martin Weiß von den Sportfreunden Niederwenigern zurück zum SuS Niederbonsfeld. Wie er diese erfolgreiche Saison erlebte und was er für die neue Serie erwartet hat er uns im Interview beantwortet.

 

 

Wie zufrieden sind Sie mit dem bisherigen Saisonverlauf ?

Wir haben eine gute Saison gespielt, in der einige nicht nur an ihre Grenzen gekommen sind, sondern auch darüber hinaus gegangen sind. Ob das aber auch dauerhaft so ist, dass einige Spieler über ihren Möglichkeiten spielen, wird man in der nächsten Saison sehen. Dieses Level zu halten ist für manche halt extrem schwer.

 

Sie sind häufiger durch Verletzungen zurück geworfen worden. Ist das manchmal frustrierend, gerade wenn man einen Lauf hat ?

Natürlich ist das ärgerlich wenn man sich verletzt, gerade wenn man einmal einen guten Lauf hat. Von daher hätte ich der Mannschaft gerne öfter geholfen. Manche Dinge sind aber wichtiger als der Fussball. Familie, Beruf und die eigene Gesundheit gehen da immer vor. Wir sind nur Hobbyfussballer und das sollte man nicht vergessen.

 

Sie bleiben noch ein weiteres Jahr. Wie sehen Ihre Ziele für die nächste Saison aus ?

Ich denke wir werden im nächsten Jahr im oberen Mittelfeld anzusiedeln sein. Ob wirklich mehr dabei rumkommt, hängt auch davon ab, wie gut die Neuzugänge bei uns einschlagen. Wenn wir wieder so gut unterstützt werden und alle an ihre Grenzen gehen, dann geht vielleicht auch mehr.

 

Das 5:2 gegen Fortuna Bredeney war ja ein Sieg den man so nicht jede Woche erringt. Wie beurteilen Sie das Spiel ?

Zum Spiel vom Sonntag möchte ich mich nicht äußern.

 

 


Marco Sommer
Marco Sommer

Co-Trainer Marco Sommer im Interview

 

Vor der Saison kam Marco Sommer vom SV Kupferdreh

(heute: SG Kupferdreh/Byfang) und übernahm das Amt des Co-Trainers beim SuS Niederbonsfeld. Aber auch als Spieler muss er immer mal wieder aushelfen. Wir sprachen mit Ihm über die aktuelle und die kommende Saison.

 

Am Pfingstmontag gab es einen Last-Minute-Sieg gegen Sportfreunde 07. Wie wichtig ist der Sieg für den SuS???

Nach acht Spielen ohne Sieg und den letzten beiden Wochen haben wir gespürt, dass wir wieder reif sind. Die Jungs haben die Taktik gut umgesetzt und am Ende das nötige Quäntchen Glück gehabt. Der Sieg war Balsam für die Seele.

 

Zu Beginn der Saison lief es gut und nun ist Sand im Getriebe. Woran liegt das?

Das stimmt, wir sind mit der Hinrunde mehr als zufrieden. Das hat hier so niemand erwartet. Sind wir in der Hinrunde noch vom Verletzungspech verschont geblieben, hat es uns jetzt voll erwischt. Uns stehen sonntags manchmal nur zwölf gesunde Spieler zur Verfügung. Man kann halt nicht alle Leistungsträger 1 zu 1 ersetzten, aber wir sind wieder auf einem guten Weg und das wollen wir am nächsten Wochenende auch unter Beweis stellen.

 

Sie haben zu Saisonbeginn das Amt des Co-Trainers beim SuS Niederbonsfeld übernommen. Was gefällt Ihnen hier besonders gut?

Dazu muss ich sagen, dass ich hier ja groß geworden bin. Für diesen Verein habe ich das erste Mal die Fußballschuhe geschnürt und ich war hier 16 Jahre lang aktiv am Ball, bevor es mich in andere Gefilde zog. Daher kannte ich das Umfeld schon und war/bin immer wieder begeistert von der Herzlichkeit die einem hier entgegen gebracht wird. Dann kommt hinzu, dass Christian Czajka (Chef-Trainer)  und ich uns super verstehen. Von seiner Erfahrung und fachlichen Kompetenz kann ich noch einiges lernen.

 

Der FC Kray II ist bereits Meister geworden. Was sind die Ziele für die noch verbleibenden Spiele?

Da haben wir alle noch genug Ziele. Zum einen haben wir seit acht Spielen keinen Sieg mehr einfahren können und zum anderen möchte doch jeder so weit wie möglich OBEN in der Tabelle landen. Schließlich hat die Mannschaft selbst vorgegeben unter die ersten fünf zu kommen. Ich bin überzeugt davon, dass wir das schaffen werden.

 

Sie bleiben auch nächstes Jahr dem SuS Niederbonsfeld erhalten. Mit welchen Erwartungen starten Sie in die neue Saison?

Erst einmal freue ich mich darüber ein weiteres Jahr bleiben zu dürfen. Es hat und macht mir riesigen Spaß. Aktuell belegen wir ja Platz 4, bei noch fünf ausstehenden Spielen, wohin uns dass führt wissen wir am 09.06.2013. Natürlich ist unser Anspruch die Mannschaft ständig weiter zu entwickeln. Das bedeutet auch, dass wir in der nächsten Saison besser abschneiden wollen als in der Aktuellen.

 

Sind Sie und Christian Czajka mit der Kaderzusammenstellung für die nächste Saison zufrieden oder wird es noch weitere Neuzugänge geben?

An dieser Stelle auch nochmals recht herzlichen Dank an unseren Vorstand, der unseren aktuellen Kader fast komplett zusammen halten und auch die Neuverpflichtungen alle realisieren konnte. Da uns jetzt kurzfristig noch ein Spieler verlässt, müssen wir für unsere Abwehr noch einmal tätig werden. Dann bin ich überzeugt davon, dass wir einen gut aufgestellten Kader für die neue Saison haben.


Jonas Angerstein
Jonas Angerstein

Jonas Angerstein im Interview

 

Der Kapitän des SuS Niederbonsfeld verhinderte in der letzten Saison mit dem SuS den Abstieg. In diesem Jahr läuft es für den SuS besser allerdings fällt „Jogi“ auf Grund seiner Verletzung für den Rest der Saison aus. Im nächsten Jahr möchte er aber wieder mit dem SuS Niederbonsfeld voll angreifen.

 

Wie geht es Ihnen derzeit?

Mir geht es ganz gut und ich hoffe, dass ich in der nächsten Serie wieder voll angreifen kann.

 

Gegen Werden/Heidhausen II gab es nur ein Unentschieden. Woran hat das gelegen?

Wir waren am Ende einfach zu unkonzentriert. Zu erst verletzt sich Sebastian Schreiner und dann sieht auch noch Axel Schneider die Gelb-Rote Karte. Das hat bei uns in der Abwehr für Unruhe gesorgt und Werden/Heidhausen II hat das ausgenutzt. Wir warten jetzt seit acht Wochen auf einen Sieg und ich denke, dass wir mit der Leistung aus den letzten beiden Spielen zufrieden seien können. Wenn wir so weiter machen, gewinnen wir am Montag gegen Sportfreunde 07.

 

Sie sind der Kapitän der Mannschaft. Was macht diese Truppe so besonders?

Wir habe eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern. Und aus Jungs aus dem „Dorf“ und einigen „Auswärtigen“. Das wichtigste in dieser Saison ist aber, dass sich die Mannschaft mit dem Verein identifiziert und das innerhalb der Truppe stimmt.

 

Im letzten Jahr der Fastabstieg und jetzt steht der SuS oben. Was macht den Unterschied zwischen dieser und letzter Saison?

Im letzten Jahr mussten wir einen großen Aderlass an Spielern kompensieren. Das haben wir hauptsächlich mit „Eigengewächsen“ aus der A-Jugend gemacht und diese brauchten einfach die Zeit um sich an die Liga zu gewöhnen. Dieses Jahr haben die Spieler sich weiterentwickelt und mehr Erfahrung. Zu dem haben wir uns vor der Saison punktuell sehr gut verstärkt.

 

In diesem Jahr geht es nur noch Platz Zwei. Glauben Sie, dass einige Spieler dadurch nicht mehr richtig bei der Sache sind?

Eine solche Situation kann sich immer negativ auf die Leistung auswirken, was auch die Ergebnisse gegen Heisingen II und Burgaltendorf II belegen, aber ich glaube die Jungs haben mittlerweile verstanden, dass es schöner ist Zweiter zu werden, als Sechster oder Siebter. Wir sollten aber jetzt schon den Blick nach vorne richten und die verbleibenden Spiele dazu nutzen um uns auf die neue Saison vorzubereiten.

 

Glauben Sie, dass dem SuS im nächsten Jahr der Aufstieg gelingen kann?

Ich glaube nicht, dass ein Aufstieg planbar ist, dafür muss dann einfach alles passen und wir müssen an einem Strang ziehen. Wichtig ist, dass der Kader im Großen und Ganzen zusammenbleibt und wir uns weiter punktuell verstärken konnten. Damit sind auf jedenfalls die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Saison geschaffen. Der Rest liegt dann an den Jungs auf dem Rasen.


Martin Winterpacht
Martin Winterpacht

Martin Winterpacht im Interview

 

In der letzten Saison schnürte Martin Winterpacht, genannt Udo, noch seine Schuhe für den Bezirkligisten SF Niederwenigern II. Udo stand uns im Interview Rede und Antwort und gibt uns einen Ausblick auf die nächste Saison.

 

In diesem Jahr geht es nur noch um die „Goldene Ananas“ glauben Sie, dass sich das Ende auch auf die Leistung der Spieler auswirkt???

 

Winterpacht: Ich denke eher nicht. Hier hat fast jeder Spaß am Fußball, von daher wird auch dieser bei uns weiterhin im Vordergrund stehen. Ob „Goldene Ananas“ oder nicht, ich werde lieber Zweiter statt Fünfter und dass sollte bei jedem so sein.

 

Wie zufrieden sind Sie mit dem bisherigen Saisonverlauf???

 

Winterpacht: Mit dem bisherigen Saisonverlauf können alle Beteiligten zufrieden sein. Wir haben öfter glücklich Punkte geholt, als unglücklich liegen lassen. Wäre das nicht der Fall gewesen sähe die Tabelle anders aus. So ist alles gut und wir spielen eine schöne Saison, mit viel Spaß und am Ende hoffentlich mit einer guten Platzierung.

 

Sie bleiben noch ein weiteres Jahr. Wie sehen Ihre Ziele für die nächste Saison aus???

 

Winterpacht: Mir geht es in erster Linie um den Spaß am Fußball innerhalb einer funktionierenden Mannschaft und das ist hier gegeben. Wenn wir am Ende eine gute Platzierung erreichen ist der Spaß umso größer. Wenn wir gut Fußball spielen kommt der Rest von ganz alleine.

 

Was macht diesen Verein für Sie so besonders???

 

Winterpacht: Den Verein zeichnet vor allem das harmonische miteinander aus. Jeder kennt jeden und man kann mit allen Spaß haben und ein gemütliches Bierchen zischen. So muss das sein.


Dominic Steinbach
Dominic Steinbach

Dominic Steinbach im Interview

 

Vor der Saison kam Dominic Steinbach vom Bezirksligisten Heisinger SV. Der „Heisinger Jung“ stand uns im Interview Rede und Antwort.

 

Am Sonntag musste man sich dem FC Kray II mit 1:12 geschlagen geben, woran hat das gelegen???

Steinbach: Uns hat einfach die Einstellung und der Kampfgeist gefehlt. Nach dem 1:2 haben wir dann quasi aufgegeben. Das war ganz bitter. Aber jetzt gilt es Mund abputzen und weiter machen. Am Sonntag müssen wir nach Burgaltendorf und da wollen wir wieder zurück in die Erfolgsspur.

 

In dieser Saison läuft es für Sie persönlich ganz gut, macht es in Niederbonsfeld besonders Spaß Fußball zu spielen???

Steinbach: Das ist absolut richtig. Den Spaß am Fußball habe ich hier, in dieser tollen Mannschaft wieder gefunden. Und nur mit viel Spaß am Fußball kann man auch so erfolgreich sein, wie wir es momentan sind. Die besondere Mischung aus jungen talentierten Spielern und „alten Hasen“, macht den SuS so besonders. Und es ist schön, dass wir in dieser Konstellation nächste Saison weitermachen.

 

Derzeit sind Sie in der Torjägerliste ganz oben. Möchten Sie am Ende auch Torschützenkönig werden???

Steinbach: Das spielt für mich nur eine untergeordnete Rolle. Ob ich am Ende Torschützenkönig werde ist eigentlich egal, so lange wir einen guten Tabellenplatz erreichen, zumal mit Julian Bumbullies beim FC Kray II einer spielt, der fast jedes Spiel drei Tore schießt. Am Ende eines Spiels will ich immer gewinnen. Wer da die Tore schießt ist nebensächlich. Hauptsache wir treffen die Bude!

 

Sie bleiben noch ein weiteres Jahr. Wie sehen Ihre Ziele für die nächste Saison aus???

Steinbach: Nach dieser tollen Saison sollte man im nächsten Jahr eine bessere Platzierung erreichen als in diesem. Wenn wir also Zweiter oder Dritter werden ist ganz klar, dass ich im nächsten Jahr mit dem SuS Niederbonsfeld aufsteigen will.

Ich hoffe bei diesem Vorhaben machen alle mit. Das ist nur zu realisieren, wenn alle an einem Strang ziehen.

 

Was macht diesen Verein für Sie so besonders???

Steinbach: Das miteinander im Verein und die schöne Anlage ist schon besonders und es macht richtig Spaß. Aber ganz besonders hervorheben muss man ganz klar die vielen Zuschauer, die uns jede Woche unterstützen. Da stehen nicht nur zehn bis zwanzig, sonders es sind fast immer 100 oder mehr Zuschauer da. Es wird richtig mitgefiebert von der Tribüne aus und der Funke springt fast immer auf die Mannschaft über. Das sind am Ende oft die entscheidenden Momente, in denen wir dann halt ein Spiel auch gewinnen. Vielen Dank dafür.


Christian Czajka
Christian Czajka

Christian Czajka im Interview

 

Im letzten Jahr musste Christian Czajka mit seinem SuS Niederbonsfeld bis zum Schluss um den Klassenerhalt zittern. In diesem Jahr läuft alles anders und der SuS gehört zu den Topteams der Liga.

 

Am Sonntag haben Sie gegen den Heisinger SV II 1:3 verloren. Woran hat es gelegen???

Wir haben einfach nicht ins Spiel gefunden und die richtige Einstellung vermissen lassen. Einige Spieler, eigentlich fast alle, haben wohl geglaubt, dass man sich gegen Heisingen schonen kann und 60% reichen. Dafür haben wir die Quittung erhalten und verdient verloren.

 

Wie zufrieden sind Sie mit dem bisherigen Saisonverlauf???

Niemand war wohl nach der vergangenen Saison so optimistisch diesen Verlauf vorherzusagen. Doch die Entwicklung der jungen Spieler, in Verbindung mit den neuen erfahrenen Leuten gab den Ausschlag und bestätigt uns darin, dass wir mit dem SuS Niederbonsfeld auf dem richtigen Weg sind.

 

Haben Sie erwartet, dass Ihre Mannschaft oben mitspielt???

Uns war von Beginn an klar, dass der FC Kray II für alle der Topfavorit war und es auch ist. Alle anderen abgestiegenen Mannschaften standen neuen Entwicklungen gegenüber. Für uns war es einerseits Glück, dass wir immer wieder nur vereinzelte Verletzte hatten und somit vom großen Verletzungspech verschont geblieben sind, andererseits hat uns Trainingsfluss und Teamspirit auf die Welle des Erfolgs getragen.

 

In diesem Jahr geht es nur noch um den zweiten Tabellenplatz. Glauben Sie, dass sich das am Ende auch auf die Leistung der Spieler auswirkt???

Keineswegs, denn die Mannschaft hat sowohl vor der Saison und nach der Halbserie ihre Ziele selbst definiert. Anfangs lagen Sie bei den meisten Spielern um Platz 8, aber jetzt will keiner mehr da oben weg und etwas Taschengeld gibt’s ja alle mal für den Erfolg.

 

Was macht diesen Verein für Sie so besonders???

Als erstes ein Mal die Herzlichkeit die jedem entgegenschlägt, der seine Zelte hier aufschlagen möchte. Das gilt und galt für mich als Trainer, wie auch für jeden willigen Spieler. Als Co-Trainer bekam ich einen erfahrenen und fachkundigen Mann mit Marco Sommer an die Seite. Es harmoniert sehr gut und wir ergänzen uns ideal. Zu dem können wir uns hier voll auf unsere Trainertätigkeit konzentrieren, denn von jeglichen verwaltungstechnischen Dingen sind wir von kompetenten Mitgliedern entlastet.


Andy Wehmöller
Andy Wehmöller

Interview mit unserem Torwart Andy Wehmöller

 

Vor der Saison kam Andy Wehmöller vom Bezirksligsten SV Kupferdreh (der heutigen SG Kupferdreh/Byfang) zum SuS Niederbonsfeld. Der gebührtige Krayer stellte sich unseren Fragen.

 

Wie zufrieden sind Sie mit dem bisherigen Saisonverlauf???

Wir können mit dem bisherigen Saisonverlauf mehr als zufrieden sein. Wenn wir am Ende Zweiter oder Dritter werden haben wir eine tolle Saison gespielt und ich denke der ganze Verein kann stolz auf das geleistete sein.

 

Zu letzt gab es zwei Unentschieden, woran hat das gelegen???

Wir haben uns einfach zu wenig bewegt und den nötigen Biss vermissen lassen.

Das kann aber immer mal passieren, es geht in diesem Jahr nur noch um die „Goldene Ananas“. Trotzdem wollen wir am Ende Zweiter werden. Im nächsten Jahr muss dann der Blick nach oben gehen und bis dahin müssen wir die Fehler abstellen und die richtige Einstellung haben. Wenn uns das gelingt können wir im nächsten aufsteigen.

 

Es gibt immer wieder verletzte Spieler, macht sich das innerhalb der Mannschaft bemerkbar???

Natürlich merkt man das, wenn uns immer wieder Leistungsträger fehlen, aber der Kader ist so breit aufgestellt, dass wir das ganz gut kompensiert haben. Wichtig für uns ist es sich jetzt einzuspielen, damit wir im nächsten Jahr angreifen können. Hoffentlich bleiben wir dann vom Verletzungspech verschont.

 

Ihr werdet jede Woche von zahlreichen Zuschauern unterstützt, macht sich das innerhalb der Mannschaft bemerkbar???

Es ist schon phänomenal wie man von Außen unterstützt wird. Das ist hier beim SuS etwas ganz besonderes. Wir haben bei Heimspielen immer wieder zahlreiche Zuschauer, die einen anfeuern. Es macht richtig Spaß, mit so einem tollen Publikum. Vielen Dank dafür und weiter so.