14.01.2012

 

Liebe Mitglieder und Freunde des SuS Niederbonsfeld !

 

Durch den überaus engagierten Einsatz vieler Mitglieder und Freunde des Vereines haben wir die angedachte Summe von 150.000.- Euro an Eigenmitteln für den Kunstrasenbau in einem unglaublich kurzen Zeitraum ohne den Einsatz von Fremdmitteln aufbringen können.

Dafür sei allen Spenderinnen und Spendern hier nochmals ausdrücklich gedankt!

 

Wie geht es nun weiter ?

Zum einen werden wir, wie bereits mehrfach angekündigt, im Frühjahr mit den Platzrenovierungsmaßnahmen fortfahren.

 

Wir benötigen aber auch weiterhin zusätzliche Mittel für den Unterhalt und die Pflege des Kunstrasens - es sei hier nochmals erwähnt, daß die Stadt für die nächsten Jahre hierfür keinerlei Mittel bereitstellen kann - und daher haben wir ja auch den "Kunstrasen-Club TOP 75" ins Leben gerufen, um hierdurch (und auch durch weitere Aktionen vielfältiger Art) diese laufenden Kosten stemmen zu können.

 

Wir sind also auf weitere Spenden und Euer Engagement angewiesen, um dies in den nächsten Jahren entsprechend umsetzen zu können.

 

Uns allen ein erfolgreiches Jahr 2012 wünscht

 

Der Vorstand des SuS Niederbonsfeld

06.11.2011

 

Liebe Mitglieder und Freunde des SuS,

drei grosse Events liegen in diesem Jahr hinter uns: mit der Stadtmeisterschaft, dem Kunstrasenbau und zuletzt der 75-Jahr-Feier hatte der Verein ein Programm zu schultern, daß es in dieser Kompaktheit sicherlich für den Verein noch nicht zu stemmen gab.

Aber ich denke, wir alle zusammen haben diese Aufgabe recht gut gemeistert.

Die Stadtmeisterschaft war nicht nur sportlich für den SuS ein grosser Erfolg, der Kunstrasenbau verlief in Rekordzeit nahezu reibungslos, und auch die gut besuchte Jubiläumsfeier war ein tolles Ereignis.

Vielen Dank auch auf diesem Weg nochmals allen Helfern, Spendern und Organisatoren ohne die das alles nicht möglich gewesen wäre.

 

Jetzt steht noch an die Platzrenovierung weiter voranzutreiben. Unter anderem soll ja in Eigenleistung der kleine Platz mit einer Drainage versorgt werden, den Übergangsbereich dorthin wollen wir pflastern, usw.

Es sind auch andere Folgekosten entstanden oder werden noch auf uns zu kommen. So wurde z.B. bereits der Ballfangzaun teilerneuert, ein kleiner "Trecker" wurde angeschafft um die wöchentliche Pflege des Kunstrasens durchführen zu können und Wetterschutzkabinen für die Spieler wollen wir auch anschaffen. All dies macht aus unserer Sicht Sinn und wird die Attraktivität und Funktionalität unserer Sportanlage dauerhaft steigern.

Es fallen in den kommenden Jahren auch regelmäßige Folgekosten für den Kunstrasen an, so muss dieser z.B. mindestens einmal im Jahr aufwendig und kostenintensiv durch eine Spezialfirma gereinigt und aufbereitet werden.

 

Obwohl wir also schon sehr viel Geld eingenommen (und weitgehend ja auch schon wieder ausgegeben haben), gibt es derzeit noch eine Finanzierungslücke und einen fortlaufenden Finanzierungsbedarf.

Aus all diesen Gründen haben wir letztmalig das Spendenziel des Kunstrasenbarometers angehoben. Wir sind dabei sehr zuversichtlich auch den Restbetrag ohne Fremdmittel beibringen zu können.

 

In Kürze werden wir hier neue Termine bekanntgeben an denen wir die beschriebenen Renovierungsarbeiten durchführen wollen.

Wir hoffen , daß sich erneut genügend eifrige Mithelfer einfinden, damit wir noch in diesem Jahr die Arbeiten fürs Erste abschliessen können.

 

In diesem Sinne

Christian Kolz

1. Vorsitzender

 

20.9.2011:    Der Sportplatz ist fertig !! 

 

Heute mittag wurde der Sportplatz abgenommen und es gab keine Beanstandungen.

Das Abnahmeprotokoll wurde unterzeichnet, die Tore stehen (ein Netz muss noch eingehangen werden) -

ab sofort kann auf dem Kunstrasen trainiert werden.

Natürlich darf der Platz nicht mit Metallstollenschuhen betreten werden, aber das dürfte ja bekannt sein.

In nur 7 Wochen Bauzeit ist nun eine wunderschöne Sportanlage an der Kohlenstrasse entstanden.

Die beteiligten Firmen SACHSE (Tiefbau) und DESSO (Kunstrasen) haben sehr gute Arbeit abgeliefert.

Viele eifrige Hände haben bisher schon, und werden noch in den nächsten Tagen und Wochen den übrigen Teil der Sportanlage renovieren und verschönern.

Die Tribünenanlage erstrahlt in neuem Glanz, die Pflasterarbeiten sind weit fortgeschritten. Demnächst wird der Ballfangzaun teilerneuert.

Abschliessend werden noch Drainage -und Pflasterarbeiten auf und neben dem kleinen Sportplatz durchgeführt.

Etwas später müssen auch die gerodeten Flächen (es wurden ja viele Bäume und Sträucher beseitigt) bearbeitet werden.

Hier werden wir noch einige Stunden Arbeit investieren müssen und weiterhin auf die Hilfe der freiwilligen Mitstreiter angewiesen sein.

Die Termine werden immer frühzeitig hier bekannt gegeben.

 

Aber für heute gilt erstmal: "Der Spass kann beginnen!" (Zitat M.S.)

Es geht los ! Der Kunstrasenumbau startet !

Am kommenden Montag 1.8.11 will die Fa. Sachse mit dem Abtrag der Tennenschicht beginnen.

Später wird dann die Drainage verlegt, danach werden dann die verschiedenen Schichten des Kunstrasenunterbaues aufgebaut und zuletzt soll in ca. 8 Wochen der Kunstrasen durch die Firma DESSO verlegt werden.

 

Daneben beginnen wir auch mit den Eigenarbeiten, welche der Verein ausführen wird. In erster Linie geht es dabei um Pflasterarbeiten bzw. um die Neugestaltung der Tribünenanlage.

Dafür werden am kommenden SA 30.7.11 ab (folgt) Uhr noch hilfreiche Hände gesucht, die willens und in der Lage sind , bei den Ausschacht/Verlegearbeiten auf der Tribüne mitanzupacken.

 

Die Renovierung der Tribüne haben wir nachträglich in unsere Planungen aufgenommen. Trotz der zusätzlichen finanziellen Belastung, erscheint es doch aus naheliegenden Gründen unumgänglich, auch diesen Bereich rundzuerneuern, damit von hier nicht fortan bei ungünstiger Witterung Granulat und Dreck auf den Rasen getragen wird.

Dies hat allerdings zur Folge, daß wir weitere ca. 10.000.- Euro aufwenden müssen. Wir denken, daß dies gut investiertes Geld ist und haben daher das Spendenbarometerziel auf 135.000.- Euro angehoben.

Wir benötigen also weiterhin jede Unterstützung. Bald werden wir alle davon profitieren können.

 

Ab Montag ist folglich definitiv vorerst kein Trainingsbetrieb auf der Anlage mehr möglich. Die Abteilungsleiter bemühen sich derzeit Ersatztrainingsmöglichkeiten klarzumachen.

Das Heimrecht wird bei allen Teams in den ersten Spielrunden getauscht werden müssen.

 

SuS Niederbonsfeld erhält 2011 Kunstrasen!!!

Liebe Mitglieder und Freunde des SuS,

 

heute haben nun endlich die beiden zuständigen Gremien der Stadt (Sport - und Bauausschuss) ein anscheinend einstimmiges Votum gegeben, daß wir noch in diesem Jahr bauen dürfen.

 

SuS Niederbonsfeld erhält 2011 Kunstrasen auf seiner Sportanlage!

 

Vieles ist nun noch zu klären, aber erst mal dürfen wir uns alle über diese Nachricht freuen. Es wird dem Verein gut tun;

die Fußballabteilungen (Junioren/Senioren) werden sich sicher ein Stück neu aufstellen.

Aber es ist nicht die Zeit sich zurückzulehnen. Es liegt viel Arbeit vor uns.

Und: Der Verein benötigt weiterhin Geld um das Projekt nun auch umzusetzen. Alle sind gebeten und aufgefordert sich hier einzubringen.

Das Spendenbarometer liegt aktuell bei ca. 90.000.- Euro

(Hermann Haneke wird dies nach seinem Urlaub aktualisieren).

Jede Spende, jede Aktion zugunsten des Kunstrasen ist wichtig.

Das "Tippelstrassenfest" war ein grosser Erfolg genauso wie zuletzt auch die Sammlung von Altmetallen.

Samstag steht der "Sponsorenlauf" an. Wir erhoffen eine rege Beteiligung.

Und dann steht - wie alle wissen - ja als Saisonabschluss und Höhepunkt die Stadtmeisterschaft an.

 

Danach sollen die Bagger rollen ...

 

Christian Kolz

Liebe Mitglieder und Freunde des SuS Niederbonsfeld

 

 

"Kommt nun der Kunstrasen?" ist die derzeit am meisten diskutierte Frage rund um unsere Sportanlage.

 

Dazu folgende Informationen:

Der Rat der Stadt hat im April die Weichen gestellt, damit fortan möglichst ein Hattinger Sportplatz pro Jahr in eine moderne Kunstrasenanlage umgebaut werden kann.

Anschliessend gab es eine Erhebung unter den kunstrasen-interessierten Sportvereinen, wer nun in diesem Jahr bauen wolle und könne.

Der Vorstand des SuS Niederbonsfeld hat deutlich die Hand gehoben und mitgeteilt, daß der Verein willens und in der Lage ist, noch in diesem Jahr zu bauen.

Da die beiden anderen Vereine "mit Präferenz" (TUS Hattingen und SG Welper) in diesem Jahr nicht bauen möchten, hat sich die Stadtverwaltung mittlerweile mehrfach mit den Verantwortlichen unseres Vereines zusammengesetzt, um Abläufe und Rahmenbedingungen abzustimmen. Gleichfalls gab es konkretisierende Gespräche mit einem Kunstrasenanbieter.

 

Die Verwaltung der Stadt wird nun in Kürze wohl eine Vorlage für die auf den 28.6.11 terminierten (öffentlichen) Sitzungen von Sport -und Bauausschuss auf den Weg bringen, damit diese Ausschüsse das Vorhaben absegnen. Dann könnte es losgehen - noch in diesem Sommer, mit Startschuss zu Beginn der Schulferien.

 

Der SuS Niederbonsfeld wird hier zu einem finanziellen Kraftakt gezwungen sein. Wie bekannt sein dürfte, hat die Stadt die Zuschüsse an die Vereine nochmals modifiziert, so daß sich die Last, welche unser Verein zu tragen hat, um 42.000.- Euro (= 42 TE) erhöht hat. Es gibt ja nun nur noch 158 TE Zuschuss (statt ursprünglich 200 TE).

 

Die finanzielle Rahmenplanung sieht dabei im Groben so aus:

Aktuell wurden fast 50 TE auf das Spendenkonto eingezahlt. Dazu kommen noch feste Zusagen bzw. sichere Einnahmen in fast gleicher Höhe bis zum anzunehmenden Erstellungsdatum der Anlage.

Das Ansparziel liegt mittlerweile bei ca. 125 TE - dieses wurde so noch nicht in das Spendenbarometer eingearbeitet.

Folglich gibt es noch eine begrenzte Finanzierungslücke in Höhe von ca. 25 TE. Diese Lücke werden wir definitiv schliessen.

Dazu benötigen wir aber Eure Hilfe. Viele haben schon gespendet - wofür hier noch einmal ausdrücklich gedankt sei -, andere warten noch, weil ihnen die Entwicklung bislang zu ungewiss erschien.

 

Wir schauen nun auf den 28.6.11 (s.o.). Dann müsste aller Voraussicht nach das definitive Signal kommen: Der SuS Niederbonsfeld baut im Sommer 2011 den Kunstrasenplatz.

Spätestens dann hoffen wir, daß viele Mitglieder und Freunde des Vereines, die sich bislang noch in abwartender Position befanden, uns nun bei diesem Projekt nochmals nachhaltig finanziell unterstützen werden. Zudem wird es natürlich auch weitere Spendensammel-Aktionen geben, wie zum Beispiel das Tippelstrassenfest am 18.6. oder den Sponsorenlauf (evtl. am 2.7.).

 

Dieser Sommer wird grün !

 

               Christian Kolz

1.Vorsitzender SuS Niederbonsfeld

 

Kunstrasen an der Kohlenstraße Kunstrasen an der Kohlenstraße

Liebe Mitglieder, liebe Freunde des SuS Niederbonsfeld

 

Seit 2006 beschäftigt sich der Rat der Stadt Hattingen mit dem Thema "Kunstrasen für Hattinger Sportplätze". Es folgte der Auftrag an Sportwissenschaftler der Universität Wuppertal zur Erstellung eines Gutachtens, um die Frage zu klären, wo die Errichtung von entsprechenden Anlagen nach möglichst objektiven Kriterien in Hattingen am sinnvollsten wäre.

DiesesGutachten wurde im Frühjahr 2009 vorgelegt.

Daneben wurde ein Ratsbeschluss herbeigeführt, welcher sinngemäß besagt, daß ab 2011 möglichst 1 Kunstrasenplatz in Hattingen pro Jahr erstellt werden solle.

Der "Runde Tisch (RT)" zum Thema Sportstättenentwicklung lud die interessierten Vereine mehrmals ein, ihre Vorstellungen, Konzepte und (Mit-)Finanzierungsmöglichkeiten darzulegen.

 

Es resultierten bis hierhin folgende Empfehlungen:

Das Gutachten der Uni Wuppertal sprach sich in erster Linie für den Standort Kohlenstrasse aus: "Aufgrund der positiven Entwicklungsmerkmale des Vereins ist dieser Standort ... im hohen Maße für die Umwandlung auf Kunstrasen geeignet."

Mit Abstrichen wurden nachrangig die Sportplätze Marxstrasse und Wildhagen im weiteren vorgeschlagen.

 Hermann Haneke hat sich die Mühe gemacht und das Gutachten eingescannt , so daß es über diesen Link eingesehen werden kann.

 Der Sportausschuss sprach sich später für die Errichtung von Kunstrasen an die Standorte Wildhagen und Kohlenstrasse aus. Alle politischen Entscheidungen ab diesem Beschluss waren dabei offensichtlich von jeweiligen parteipolitischen Mehrheitsverhältnissen im jeweiligen Gremium beeinflusst.

 

Kurz danach änderte der Haupt -und Finanzausschuss dieses Ranking und empfahl nun mehrheitlich die Sportstätten Wildhagen und Marxstrasse.

All dies wurde in der entscheidenden Sitzung im Rat der Stadt am 20.5. umgeworfen und ein Beschluss verabschiedet, welcher besagt, daß den Vereinen TuS Hattingen, SG Welper und SuS Niederbonsfeld nun jeweils 200.000.- zur Verfügung gestellt werden, um ihre Tennenplätze zu renovieren. Falls von Vereinsseite Interesse an einer Umwandlung des Belages in Kunstrasen bestehe, so müssten die Vereine zusätzlich mindestens 150.000.- Eigenbeteiligung einbringen.

An diesem Punkt sind wir also derzeit angelangt. Der Vorstand hat daraufhin die Situation analysiert und das Gespräch mit den beiden anderen Vereinen gesucht.

Es ist den Vereinen völlig unverständlich ,dass die Kunstrasenproblematik nun weitgehend auf die Schultern der Vereine abgeladen wird.

Im Protokoll des RT vom 16.2.10 heisst es doch noch: "Es ist einhellige Meinung des RT , daß nur eine Umwandlung von Tennenplätzen in Kunstrasen in Betracht kommt, ..."

Hier bleibt also Gesprächsbedarf zwischen den Vereinen und insbesondere auch in Richtung der politisch Verantwortlichen  in der Stadt.

 

Aber dennoch sagen wir:

Lasst es uns nun anpacken!

 Der Verein wird einen Eigenanteil aufbringen müssen, egal wie hoch sich dieser letztlich darstellen mag.

Bislang haben wir die Sammlung von Spendengeldern nur auf kleiner Flamme betreiben können (dies gilt genauso für die beiden anderen Vereine), da die unklare politische Entscheidungsfindung bis zuletzt diesbezüglich schwierige rechtliche und auch steuerrechtliche Fragen aufwarf.

Nun aber wird derFörderkreis sich konstituieren und seine Arbeit aufnehmen. Der Vorstand wird sich erlauben die Mitglieder anzuschreiben und um eine solidarische Spende für dieses zukunftsweisende Projekt bitten.

Denn es gibt sicher viele Pro und Contra Argumente bezüglich Kunstrasen; letztlich ist es aber ganz klar eine Frage, wie weit man/frau im Wettbewerb der Vereine wird mithalten können.

 

Mit sportlichen Grüßen

Christian Kolz

1.Vorsitzender

Kunstrasen an der Kohlenstraße Kunstrasen an der Kohlenstraße

Kunstrasenplätze : Dickes Geld fürs Dauergrün

Hattingen, 28.05.2010, Ulrich Laibacher

Quelle: "DerWesten"

 

Hattingen. Kunstrasenplätze gibt es nur gegen satte Eigenbeteiligungen der Fußballvereine. Das hat der Rat der Stadt beschlossen.


Seit drei Jahren ist Kunstrasen in Hattingen ein Thema. Eineinhalb Jahre diskutiert ein Runder Tisch über Standorte und Finanzierungskonzepte. Zwei Fachausschüsse untermauern die abgesteckte Vorgehensweise. Und dann genügt in der Ratssitzung am Donnerstagabend ein kurzer Wortbeitrag von Gerhard Nörenberg – und der ganzen Rasen-Geschichte wird noch einmal grundsätzlich an die Wurzel gefasst. 90 Minuten ist die Sitzung unterbrochen. Getrennt und gemeinsam basteln die Politiker an einem Beschluss. Am Ende gibt es einen. Ob der auch die Lösung ist, dahinter werden schon kurz nach der Abstimmung erste Fragezeichen gesetzt.

 

Die Vorgeschichte beginnt mit einem Allgemeinplatz: Kunstrasen ist schön, aber teuer. Das war der Grund, warum die Stadt in Niederwenigern keinen Kunstrasenplatz finanzierte, sondern allein die Kosten zur Wiederherstellung des Ascheplatzes nach Kanalbauarbeiten bereitgestellt hat: knapp 200 000 Euro. Ungefähr dieselbe Summe packten die Sportfreunde aus eigener Tasche drauf – ein viel gelobtes Bürgerengagement.

 

Es folgte 2009 der Grundsatzbeschluss: Jedes Jahr ein Kunstrasenplatz. Der Runde Tisch wurde eingerichtet. Suchte nach Kriterien. Fand viele, kommunizierte aber nur drei: Zentralität, Schulsport und Vereinsarbeit. Was auch nicht gesagt wurde, aber jeder weiß: Das Fußball-Herz der CDU hängt am (schwarzen) Niederbonsfeld, das der SPD am (roten) Welper.

 

Die Vorgabe, zunächst zwei Plätze zu bauen, führte zum Verteilungskampf. Denn es gibt drei Anwärter: Wildhagen, Kohlenstraße, Marxstraße. Sport- und Hauptausschuss votierten (in geheimer Abstimmung) unterschiedlich. Dann der Rat. Es war Gerhard Nörenberg, der sich plötzlich vorstellen konnte, die Vergabe stärker von der Eigenleistung der Vereine abhängig zu machen und ein Ranking aufzuheben. Viele Bürger hätten kein Verständnis für die hohen Kosten, so der CDU-Fraktionschef mit Blick auf die bis dato eher vagen Finanzzusagen der Sportvereine. Ein Schulterschluss mit den Vorstellungen von Grünen und FDP, die bis dahin vergeblich gefordert hatten, die städtischen Mittel für Kunstrasenplätze auf 200 000 Euro zu begrenzen und den Rest den Vereinen aufzubürden. Und auch die SPD hätte die neue Rasen-Richtung mitgetragen, wäre da nicht kurz vor der endgültigen Beschlussfassung eine Einschränkung in den Text gerutscht: Empfohlen werden – nun doch wieder auf Grundlage der Vorgaben am Runden Tisch – bis 2014 ausdrücklich die Sanierungen der Plätze Wildhagen, Welper und Niederbonsfeld.

 

Wenn schon kein Ranking, dann auch wirklich überhaupt keins, grollten die Sozialdemokraten vor allem mit Blick auf den Hedefspor-Platz in Winz-Baak. Der hatte bisher allerdings auf keiner Liste eine Rolle gespielt.

Kunstrasen an der Kohlenstraße Kunstrasen an der Kohlenstraße

Ja-Wort zum Kunstrasen

(Quelle: Der Westen-Lokalsport)

 

Der Sportausschuss empfiehlt: Umwandlung der Aschenplätze am Wildhagen und an der Kohlenstraße bis 2012.


Durchbruch in der Kunstrasendiskussion: Der Sportausschuss stellte die Weichen für die kommenden zwei Jahre, in denen die Aschenplätze am Wildhagen und an der Kohlenstraße in Niederbonsfeld umgewandelt werden sollen. In mehreren Wahlgängen setzten sich diese beiden Sportanlagen gegen das Althoff-Stadion in Welper durch.

Jahrelang tat sich gar nichts, nun sollen gleich zwei Sportstätten im Paket einen Kunstrasenplatz erhalten. Die Stadt erhofft sich dadurch günstigere Konditionen – wenn die Empfehlung des Sportausschusses nicht in Haupt- und Finanzausschuss (am 20. Mai) oder im Stadtrat (27. Mai) noch gestoppt wird.

Eine Sanierung der veralteten Aschenplätze, wie von Seiten der Grünen/FWI gewünscht, wird es also nicht geben. Zu groß war die Ablehnung in CDU und SPD-Kreisen. „Wir können doch nicht für 200 000 Euro einen Schritt zurück gehen, indem wir einen Aschenplatz sanieren, der nicht einmal der Gesundheit förderlich ist", hielt SPD-Ratsmitglied Rainer Sommer dagegen. Theo Haske (CDU) stellte einen Vergleich an: „Die Sanierung von Aschenplätzen ist genauso fortschrittlich wie die Installation einer Kohlenheizung in einem Neubau."

Auch Linkspartei und FDP sprachen mit einer Zunge. Sie kritisierten allerdings, dass die Summe von 662 000 Euro, die dem Sport zur Verfügung steht, nahezu komplett den Fußballern zugute kommt. Außerdem sei das Geld an anderer Stelle weitaus sinnvoller zu nutzen. „Die Stadt kann es sich ja nicht einmal leisten, ihre Auszubildenden zu übernehmen", kritisierte Laurin Bongartz von der Linken. FDP-Landtagskandidat Marc Bartrina verwies auf die erst kürzlich gestrichene Stelle eines festen Mitarbeiters im Haus der Jugend.

Durch die Mehrheit von CDU und SPD im Sportausschuss war die Entscheidung pro Kunstrasen letztendlich doch keine Überraschung. Bis jedoch die Bagger anrollen, müssen Fragen wie die Eigenbeteiligung der Vereine geklärt werden.

Projekt ProNiederbonsfeld: Kunstrasen an die Kohlenstraße

Kunstrasenplatz an der Kohlenstraße Kunstrasenplatz an der Kohlenstraße

Liebe Vereinsmitglieder,

liebe Freunde und Förderer des SuS Niederbonsfeld !

In Bezug auf das oben angeführte Thema haben wir uns bislang in der Aussendarstellung über die Presse, etc. weitgehend zurückgehalten. Die hier teilweise eingebrachte Polemik, auch gezielt gegen andere mitkonkurrierende Vereine, ist uns fremd.

Seit Wochen führen wir vom Vorstand einen intensiven Austausch auf verschiedenen Ebenen mit den zuständigen Gremien der Stadt Hattingen , um unser Anliegen voranzutreiben.

Dieses Anliegen heisst in Kurzform: Wir hoffen auf die Errichtung eines modernen Kunstrasenspielfeldes auf unserer Platzanlage an der Kohlenstrasse.

Die Stadt Hattingen hat 2007 für viel (Steuer)Geld ein Gutachten bei der Uni Wuppertal in Auftrag gegeben. Ziel: Fertigung einer Sportstättenentwicklungsplanung für Hattingen.

Unter der Prämisse sportwissenschaftlicher Analysen, basierend auf möglichst objektivierbaren Parametern, lautete letztlich deren Fazit:

Das Großspielfeld Kohlenstrasse ist aufgrund der positiven Entwicklungsmerkmale des Vereines in besonderem Maße für die Umwandlung auf Kunstrasen geeignet.

Kriterien hierbei waren u.a. (in Kurzform):

- langfristige Mitgliederentwicklung

- Zahl gemeldeter Wettbewerbsmannschaften

- Auslastung der Platzanlage

- besondere Förderung des Mädchen/Frauenfussballes

 

Diese und andere Argumente werden wir in diesen Tagen im Rahmen eines Anhörungsverfahrens dem zuständigen Gremium der Stadt nochmals vortragen.

Wir hoffen , dass es einen positiven Entscheid für unseren Verein geben wird, um langfristig auch für den SuS Niederbonsfeld gute Wettbewerbschancen zu erhalten.

Es ist damit zu rechnen, dass im Falle einer Entscheidung "Pro Niederbonsfeld" ein Eigenanteil in Form von Geld -oder Sachleistungen vom Verein erwartet wird. Unter diesem Aspekt werden wir in Kürze ein Spendenkonto neu einrichten. Dazu erfolgen gesonderte Informationen zu einem späterem Zeitpunkt.

 

Christian Kolz

1. Vorsitzender